AUS GUTEM GRUND

Aus Gutem Grund

Die Reduktion Ihres Schlaganfallrisikos ist nur ein Aspekt.
"lch habe eine ganz neue Lebensqualität erhalten, die ich nie für möglich gehalten hätte."
Ingrid Lenz, WATCHMAN Patientin

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern, auch als VHF oder VF bezeichnet, ist eine häufige Form eines unregelmäßigen Herzschlags. Erfahren Sie in den folgenden Abschnitten mehr zu den unterschiedlichen Formen von VHF, zu den Symptomen und Risiken sowie zur Behandlung von VF.

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern vs. valvuläres Vorhofflimmern

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Vorhofflimmern: valvulär und nicht-valvulär. Valvuläres VHF bezieht sich auf Vorhofflimmern, das durch ein Herzklappenproblem verursacht wird. Bei einem Herzklappenproblem kann es sich zum Beispiel um eine enge oder undichte Klappe handeln bzw. um eine Wiederherstellung oder einen Ersatz der Klappe.1,2

Nicht-valvuläres VHF (manchmal auch als nvVHF bezeichnet) bezieht sich auf Vorhofflimmern, das nicht von einem Herzklappenproblem verursacht wird. Nicht-valvuläres Vorhofflimmern ist die häufigste Art von VHF.1,2

Obwohl nicht-valvuläres und valvuläres Vorhofflimmern ggf. unterschiedlich behandelt werden, sind die Auswirkungen der Erkrankung oft ähnlich.1,2 Um diese Auswirkungen besser zu verstehen, ist es hilfreich, die Funktionsweise des Herzens zu kennen.

Sie sind bereits mit VHF vertraut?

Wenn Sie Informationen zum Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern suchen und wissen möchten, was Sie dagegen tun können, dann lesen Sie hier weiter ►

WATCHMAN und nicht-valvuläres VHF

WATCHMAN ist für Personen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern gedacht, die zur Reduktion ihres Schlaganfallrisikos eine Alternative zu oralen Antikoagulanzien (OAKs) benötigen.

Wie wirkt sich Vorhofflimmern auf das Herz aus?

Wie wirkt sich Vorhofflimmern auf das Herz aus?

Ihr Herz ist in vier Kammern unterteilt. Die beiden kleinen oberen Kammern werden als rechter und linker Vorhof bezeichnet. Die beiden großen unteren Kammern werden als rechter und linker Ventrikel bezeichnet. Mit jedem Herzschlag wird Blut durch Ihren ganzen Körper gepumpt.3,4

Die Pumptätigkeit wird vom Erregungsbildungssystem des Herzens reguliert. Normalerweise gehen die elektrischen Erregungen, die den Takt des Herzens vorgeben, vom Sinusknoten bzw. SA-Knoten im rechten Vorhof aus. Er lässt Ihr Herz in einem regelmäßigen Rhythmus schlagen: bei einem Erwachsenen beträgt der Ruhepuls in der Regel 60 bis 100 Schläge pro Minute.3

Bei Vorhofflimmern werden die elektrischen Erregungen an verschiedenen Stellen der Vorhöfe gebildet. Diese ungeordneten Signale lassen die Vorhöfe schnell und unregelmäßig vibrieren. VHF hindert die Vorhöfe und Ventrikel daran, ihre gemeinsame Funktion geordnet auszuüben.3

Diagnose von Vorhofflimmern: Elektrokardiogramm (EKG)

Wenn Sie Symptome von Vorhofflimmern zeigen, kann Ihr Arzt ein Elektrokardiogramm (ein sogenanntes EKG) anordnen. Ein Elektrokardiogramm zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens mithilfe von Sensoren auf, die auf die Haut gesetzt werden.3

Eine zuverlässige Methode, VHF zu diagnostizieren, ist die Aufzeichnung eines Elektrokardiogramms während einer Vorhofflimmer-Episode. VHF-Episoden treten allerdings willkürlich auf, sodass ein in der Arztpraxis aufgezeichnetes EKG ggf. normal erscheint.4

Wenn dies der Fall ist, wird Ihnen Ihr Arzt einen tragbaren EKG-Monitor anlegen, um die Erregungsbildung des Herzens über einen bestimmten Zeitraum aufzuzeichnen. Ihr Arzt wird anschließend die Aufzeichnungen des Monitors analysieren, um festzustellen, ob Sie Vorhofflimmern haben.3,4

Gesundheitsrisiko durch Vorhofflimmern

Personen mit unbehandeltem Vorhofflimmern haben ein höheres Schlaganfallrisiko als Personen mit normalem Herzrhythmus. Da das Blut nicht regelmäßig durch die Vorhöfe fließt, können sich im Herz Blutgerinnsel bilden. Wenn ein Blutgerinnsel aus dem Herzen in den Blutkreislauf gelangt, kann es zum Gehirn transportiert werden und dort einen Schlaganfall auslösen.3

Unbehandeltes Vorhofflimmern kann neben einem Schlaganfall auch zu anderen Problemen führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die verschiedenen Risiken von VHF für Ihre Gesundheit.

brain illustration

Ein Blutgerinnsel, das zum Gehirn wandert, kann einen Schlaganfall auslösen

Die WATCHMAN Option

Wenn bei Ihnen nicht-valvuläres Vorhofflimmern diagnostiziert wurde und Sie eine Alternative zur Schlaganfallprophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten suchen, erfahren Sie hier mehr über das bewährte Verfahren.

Vorhofflimmern – Symptome

Bei Personen mit VHF können eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten3:

  • Palpitationen (ein plötzliches hämmerndes, flatterndes oder rasende Gefühl in der Brust)
  • Energiemangel, Müdigkeit
  • Schwindelgefühl oder ein schwummriges Gefühl
  • Brustkorbbeschwerden (Schmerzen, Druck oder Enge im Brustkorb)
  • Kurzatmigkeit

Vorhofflimmern – Behandlung

Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen bei Vorhofflimmern. Ihr Arzt wird Ihnen auf Grundlage Ihres Herzrhythmus, Ihrer Symptome und anderer ggf. vorliegender Erkrankungen helfen, eine VHF-Behandlungsplan auszuwählen. Zu den Behandlungszielen bei Vorhofflimmern gehören die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus, die Kontrolle der Herzfrequenz und/oder die Reduktion des Schlaganfallrisikos.3

Um Ihr Schlaganfallrisiko zu reduzieren, kann Ihnen Ihr Arzt blutverdünnende Medikamente verschreiben, die die Bildung von Blutgerinnseln möglichst verhindern. Es gibt jedoch Gründe, warum bestimmte Personen Blutverdünner nicht langfristig einnehmen können.5 Für diese Personen stellt das WATCHMAN Schirmchen ggf. eine Option dar.

Jede Person mit Vorhofflimmern hat unterschiedliche Anforderungen. Wenn bei Ihnen VHF diagnostiziert wurde, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche VHF-Behandlungsoptionen Ihnen zur Verfügung stehen. Ihr Arzt wird Ihnen die Risiken und Vorteile jeder Option näher erläutern. Gemeinsam können Sie sich für die Behandlung entscheiden, die die richtige für Sie ist.

Fragen an Ihren Arzt

Wenn bei Ihnen kürzlich Vorhofflimmern diagnostiziert wurde oder wenn Sie VHF-Symptome haben, können Sie Ihrem Kardiologen folgende Fragen stellen:

  • Was ist die Ursache für mein Vorhofflimmern?
  • Welche Untersuchungen sind nötig?
  • Kann ein Eingriff meinen Herzrhythmus wiederherstellen?
  • Sollte ich meine Herzfrequenz mit Medikamenten kontrollieren?
  • Welche Behandlungsoptionen können mein Schlaganfallrisiko senken?
  • Was sind die Risiken und Vorteile dieser Behandlungsoptionen?
  • Welche langfristige Auswirkung hat VHF auf mein Herz?

Wenn bei Ihnen bereits VHF diagnostiziert wurde und Sie eine Alternative zu den blutverdünnenden Medikamenten benötigen, prüfen Sie, ob WATCHMAN die richtige Option für Sie sein könnte.

Beantworten Sie einige Fragen und Sie erhalten im Anschluss einen individuellen Leitfaden

Eine Person mit VHF hat im Durchschnitt ein 5-mal höheres Schlaganfallrisiko als eine Person mit normalem Herzschlag.5 Erfahren Sie mehr über den Zusammenhang zwischen VHF und Schlaganfall.

Lesen Sie mehr zu: VHF und Schlaganfallrisiko

WATCHMAN ist für Personen gedacht, deren Vorhofflimmern nicht durch ein Herzklappenproblem verursacht wird, und die eine Alternative zur oralen Antikoagulation benötigen. Diese Website für Patienten und Pflegekräfte enthält ausführliche Informationen zur WATCHMAN Therapie. Sie hilft Ihnen, sich ggf. auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorzubereiten und erläutert welche Optionen es für Sie zur Reduzierung des Schlaganfallrisikos gibt.

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Literaturhinweise

  1. Fauchier L, Philippart R, Clementy N, et al. How to define valvular atrial fibrillation? Arch Cardiovasc Dis. 2015;108:530-539.
  2. Molteni M, Polo Friz H, Primitz L, et al. The definition of valvular and non-valvular atrial fibrillation: results of a physicians’ survey. Europace. 2014;16:1720-1725.
  3. Cleveland Clinic. Atrial fibrillation (Afib). http://my.clevelandclinic.org/services/heart/disorders/arrhythmia/atrial-fibrillation-afib. Veröffentlicht Mai 2015. Stand 25. August 2016.
  4. Harvard Health Publications. Atrial fibrillation. http://www.health.harvard.edu/heart-health/atrial-fibrillation-common-serious-treatable. Harvard University Medical School. Veröffentlicht November 2011. Stand 25. August 2016.
  5. National Stroke Association. Making the Afib-Stroke Connection. https://www.stroke.org/sites/default/files/resources/Afib-Connection%20for%20hcp.pdf. Veröffentlicht 2012. Stand 1. September 2016