Die WATCHMAN Option

Die WATCHMAN Option

"Es gibt Sicherheit. Das ist ein gutes Gefühl."
Marjorie Giovannoni, WATCHMAN Patientin

Warum WATCHMAN?

Warum WATCHMAN?

WATCHMAN kann eine lebensverändernde Alternative zur dauerhaften Einnahme oraler Antikoagulanzien sein. Der Vorhofohrverschluss mit WATCHMAN kann mit einem einzigen Eingriff das Schlaganfallrisiko von Personen mit Vorhofflimmern, das nicht von einem Herzklappenproblem herrührt, wirksam reduzieren.1

WATCHMAN ist ein dauerhaftes Implantat. Es geht nicht einher mit dem kummulierten Blutungsrisiko, wie es bei einer dauerhaften Einnahme oraler Antikoagulanzien besteht.2 Es stellt damit eine wichtige Option für Personen dar, bei denen schwere Blutungen aufgrund von Blutverdünnern aufgetreten sind bzw. bei denen ein hohes Risiko für Blutungen besteht. Neuere Blutverdünner (sogenannte neue orale Antikoagulanzien) sind eine zusätzliche Alternative zu den Vitamin-K-Antagonisten, sie bergen jedoch auch ein langfristiges Risiko für Blutungen.1

Wenn Sie Bedenken bezüglich schwerer
Blutungen haben...

Wenn Sie Vorhofflimmern haben und blutverdünnende Medikamente einnehmen, um das Schlaganfallrisiko zu reduzieren, kennen Sie wahrscheinlich die mit Ihrem Medikament assoziierten Blutungsrisiken. Vielleicht erlitten Sie bereits eine schwerwiegende Blutung, die im Krankenhaus behandelt wurde.

Lesen Sie die wahren Geschichten von zwei Patienten, bei denen es zu schwerwiegenden Blutungen aufgrund der blutverdünnenden Medikamente kam. In den folgenden Videos berichten Alois und Hans-Jürgen über ihr Erlebnis und warum ihnen ihr Kardiologe WATCHMAN empfohlen hat. Wenn bei Ihnen ebenfalls schon einmal schwerwiegende Blutungen aufgetreten sind, dann ist WATCHMAN vielleicht das Richtige für Sie.

WATCHMAN könnte auch für Sie infrage kommen, wenn Sie aufgrund Ihres Lebensstils oder einer Erkrankung ein Risiko für schwerwiegende Blutungen haben. Bestimmte Lebensstile oder Erkrankungen können das Blutungsrisiko erhöhen, weil Sie vielleicht stürzen könnten oder auf sonstige Weise Verletzungen ausgesetzt sind. Sprechen Sie mit Ihrem Kardiologen, ob bei Ihnen ein Risiko besteht.

Alois

Alois litt oftmals unter Schwindel und Unwohlsein, bevor sein Hausarzt Vorhofflimmern bei ihm diagnostizierte. Aufgrund seines Schlaganfallrisikos wurde er dann auf einen Vitamin-K-Antagonisten zur Blutverdünnung eingestellt. Durch seine Arbeit im eigenen Sägewerk kam es immer wieder zu Verletzungen, die sofort mit großen Blutungen verbunden waren. Ausserdem war die drei-wöchentliche Kontrolle der Gerinnungswerte sehr zeitaufwändig und oftmals nicht mit seinem beruflichen Alltag vereinbar.
Sein Hausarzt hat Alois von der Alternative des Vorhofohrverschlusses erzählt und den Kontakt zu einem Kardiologen hergestellt. Sehen Sie sich hier die ganze Geschichte an.
(Länge des Videos: 3:19)

Hans-Jürgen

2011 wurde Hans-Jürgen auf seine Herzprobleme aufmerksam als sein Hausarzt durch ein Langzeit-EKG bei ihm Vorhofflimmern diagnostizierte. Nachdem die INR-Werte bei der Gerinnungsmessung bei ihm nur schwer einstellbar waren, wurde Hans-Jürgen eines der neuen oralen Antikoagulanzien verschrieben. Ein Jahr später stellte man eine chronische, gastrointestinale Blutung fest. Der Hausarzt riet ihm die orale Antikoagulation abzusetzen und über die Alternative Vorhofohrverschluss nachzudenken. Hier sehen Sie die ganze Geschichte.
(Länge des Videos: 3:17)

Für wen ist WATCHMAN geeignet?

Für wen ist WATCHMAN geeignet?

Das WATCHMAN Schirmchen kann für Personen die richtige Wahl sein, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sie haben Vorhofflimmern, das nicht von einem Herzklappenproblem herrührt (auch bezeichnet als nicht-valvuläres VHF)
  • Ihnen wurden von ihrem Arzt blutverdünnende Medikamente empfohlen
  • Sie suchen eine Alternative zum Vitamin-K-Antagonisten

Aus folgenden Gründen könnte man eine Alternative zum Vitamin-K-Antagonisten suchen:

  • Sie hatten aufgrund der Einnahme von Blutverdünnern bereits größere (schwerwiegende) Blutungen
  • Bei Ihnen besteht das Risiko wiederholter Blutungen
  • Eine langfristige Behandlung mit Anitkoagulanzien ist bei ihnen kontraindiziert

Wie bei jedem medizinischen Eingriff bestehen auch bei dem Vorhofohrverschluss mit WATCHMAN Risiken. In den nachstehenden wichtigen Sicherheitsinformationen finden Sie eine Liste der möglichen Komplikationen. Fragen Sie Ihren Kardiologen zu Risiken und Nutzen des WATCHMAN Schirmchens.

Für wen ist WATCHMAN nicht geeignet?

Für wen ist WATCHMAN nicht geeignet?

Für Personen, die das WATCHMAN Implantat nicht erhalten sollten, gilt zum Beispiel, aber nicht ausschließlich:

  • Sie dürfen oder können sich keiner Herzkatheteruntersuchung unterziehen
  • Sie haben ein linkes Herzohr, das zu groß oder zu klein für das WATCHMAN Schirmchen ist

Fragen Sie bitte Ihren Kardiologen, ob einer dieser Punkte auf Sie zutrifft.

Da bei medizinischen Eingriffen gewisse Risiken bestehen, sollte für Patienten, die die blutverdünnenden Medikamente momentan und auch perspektivisch sehr gut vertragen, der Vorhofohrverschluss nicht in Betracht gezogen werden.

Die WATCHMAN Alternative

Speichern Sie die WATCHMAN Kurzbeschreibung, die Sie Ihrem Arzt oder Familienangehörigen zeigen können.

Das WATCHMAN System stellt einen bahnbrechenden Ansatz für die Reduktion des Schlaganfallrisikos dar.

Ein WATCHMAN Schirmchen bekommen

WATCHMAN ist für Personen gedacht, deren Vorhofflimmern nicht durch ein Herzklappenproblem verursacht wird, und die eine Alternative zur oralen Antikoagulation benötigen. Diese Website für Patienten und Pflegekräfte enthält ausführliche Informationen zur WATCHMAN Therapie. Sie hilft Ihnen, sich ggf. auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorzubereiten und erläutert welche Optionen es für Sie zur Reduzierung des Schlaganfallrisikos gibt.

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Dementsprechend empfiehlt Boston Scientific unbedingt, dass Sie bezüglich aller gesundheitlichen und anderer Fragen Ihren Arzt konsultieren.

Literaturhinweise

  1. Holmes DR Jr, Doshi SK, Kar S, et al. J Am Coll Cardiol. 2015;65(24):2614-2623.
  2. Price MJ, Reddy VY, Valderrábano M, et al. JACC Cardiovasc Interv. 2015;8(15):1925-1932.
  3. Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ). Blood Thinner Pills: Your Guide to Using Them Safely. http://www.ahrq.gov/sites/default/files/wysiwyg/patients-consumers/diagnosis-treatment/treatments/btpills/btpills.pdf. Veröffentlicht September 2015. Stand 8. September 2016.